Kurz erklärt: B7 ist Dieselkraftstoff mit einem Anteil von bis zu sieben Prozent Biodiesel (FAME).

Was hinter dem Kürzel steht

Die Anforderungen an Dieselkraftstoffe stehen ebenfalls in der Zehnten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, die Pflicht zur Auszeichnung an der Zapfsäule ebenso. Beim Diesel steht das B für Fettsäure-Methylester, umgangssprachlich Biodiesel, die Zahl für dessen maximalen Anteil.

B7 ist die in Deutschland an den meisten Säulen verfügbare Sorte. Daneben gibt es B10 mit höherem Anteil, der nicht von allen Fahrzeugen vertragen wird.

Bedeutung für die Vorratshaltung

Der Biodieselanteil ist für die Lagerung nicht belanglos: Er kann Wasser aufnehmen und ist anfälliger für mikrobiellen Befall als reiner Mineralöldiesel. Lange Standzeiten in einem nicht voll gefüllten Kanister sind deshalb ungünstig.

Dazu kommt das Winterthema: Sommerdiesel flockt bei Kälte aus. Wer Diesel über den Jahreswechsel vorrätig hält, sollte das einplanen.

Quellen zu diesem Beitrag

Für die Angaben in diesem Beitrag wurden die folgenden Stellen und Unterlagen herangezogen. Bei Änderungen gilt die jeweils aktuelle Fassung der Originalquelle.

  1. § 4 10. BImSchV – Anforderungen an Diesel B7, B10 und XTLBundesministerium der Justiz / Gesetze im InternetNormbezug für B7, B10 und paraffinischen Dieselkraftstoff XTL in Deutschland
  2. § 13 10. BImSchV – Auszeichnung von KraftstoffenBundesministerium der Justiz / Gesetze im InternetKennzeichnungen E5, E10, B7, B10 und XTL sowie Hinweise zur Fahrzeugverträglichkeit