UN-Zulassung
Ein Kanister mit UN-Zulassung ist baumustergeprüft; die Prägung auf dem Behälter dokumentiert, wofür die Prüfung gilt.
UN-Zulassung nachschlagenPrägungen, Kraftstoffkürzel, Rechtsbegriffe und Bauteile begegnen einem beim Kanisterkauf ständig. Hier steht jeweils in einem Satz, was dahintersteckt – mit Quelle und Verweis auf den passenden Ratgeber.
Ein Kanister mit UN-Zulassung ist baumustergeprüft; die Prägung auf dem Behälter dokumentiert, wofür die Prüfung gilt.
UN-Zulassung nachschlagenDie 3 steht für Kanister, A für Stahl und H für Kunststoff, die Endziffer 1 für einen geschlossenen Behälter.
Verpackungscode 3H1 und 3A1 nachschlagenX gilt für alle drei Verpackungsgruppen, Y für die Gruppen II und III, Z nur für Gruppe III.
Verpackungsgruppe X, Y und Z nachschlagenKunststoffkanister dürfen für die Beförderung gefährlicher Güter fünf Jahre ab Herstellungsdatum genutzt werden; für Stahlkanister gilt diese Frist nicht.
Fünfjahresfrist nachschlagenBei der Bauartprüfung wird ein Muster des Behälters geprüft; besteht es, darf die gesamte Serie die entsprechende Kennzeichnung tragen.
Bauartprüfung nachschlagenDie Klasse 3 umfasst entzündbare flüssige Stoffe; Ottokraftstoff und Dieselkraftstoff sind ihr zugeordnet.
Gefahrgutklasse 3 nachschlagenDas ADR ist das europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße; aus ihm stammen Prägung, Verpackungscode und Fristen.
ADR nachschlagenDie UN-Nummer bezeichnet den Stoff: 1203 steht für Ottokraftstoff, 1202 für Dieselkraftstoff.
UN-Nummer nachschlagenPrivate Transporte sind freigestellt, solange der Kraftstoff für den eigenen Gebrauch bestimmt, in geeigneten Behältern verpackt und gegen Austreten gesichert ist.
Freistellung für Privatpersonen nachschlagenLadung muss so verstaut und gesichert sein, dass sie auch bei Vollbremsung oder plötzlichem Ausweichen nicht verrutschen, umfallen oder herabfallen kann.
Ladungssicherung nachschlagenDie TRGS 510 ist eine Regel des Arbeitsschutzes für die Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern und richtet sich an Betriebe.
TRGS 510 nachschlagenEin Trinkwasservorrat ist die für den Notfall bevorratete Wassermenge, bemessen nach Personen und Tagen.
Trinkwasservorrat nachschlagenLandesrecht zur Nutzung von Garagen; in Kleingaragen sind meist bis zu 200 Liter Diesel und bis zu 20 Liter Benzin zulässig.
Garagenverordnung nachschlagenDer Flammpunkt ist die Temperatur, ab der ein Stoff genug Dampf für ein zündfähiges Gemisch abgibt.
Flammpunkt nachschlagenE10 ist Ottokraftstoff mit einem Ethanolanteil von bis zu zehn Prozent.
E10 nachschlagenB7 ist Dieselkraftstoff mit einem Anteil von bis zu sieben Prozent Biodiesel (FAME).
B7 nachschlagenXTL kennzeichnet paraffinischen Dieselkraftstoff, der aus anderen Ausgangsstoffen als Rohöl hergestellt wird.
XTL nachschlagenSonderkraftstoff ist fertig abgefülltes Gerätebenzin für Kleinmotoren, für Zweitakter meist bereits mit Öl gemischt.
Sonderkraftstoff nachschlagenZweitaktgemisch ist Ottokraftstoff mit beigemischtem Zweitaktöl im vom Gerätehersteller vorgegebenen Verhältnis.
Zweitaktgemisch nachschlagenE5 ist Ottokraftstoff mit einem Ethanolanteil von bis zu fünf Prozent.
E5 nachschlagenWinterdiesel ist Dieselkraftstoff, der für tiefere Temperaturen ausgelegt ist als die Sommerware.
Winterdiesel nachschlagenHVO100 ist paraffinischer Dieselkraftstoff aus hydrierten Ölen und Fetten und steht an der Säule unter der Kennzeichnung XTL.
HVO100 nachschlagenB10 ist Dieselkraftstoff mit einem Anteil von bis zu zehn Prozent Biodiesel (FAME).
B10 nachschlagenDer Dampfdruck beschreibt, wie stark ein Kraftstoff bei gegebener Temperatur ausdampft; bei Ottokraftstoff ist er saisonal unterschiedlich eingestellt.
Dampfdruck nachschlagenDie Oktanzahl gibt die Klopffestigkeit eines Ottokraftstoffs an; an der Säule steht die Research-Oktanzahl.
Oktanzahl nachschlagenHDPE ist Polyethylen hoher Dichte, der gängige Werkstoff für Kraftstoff- und Wasserkanister.
HDPE nachschlagenLebensmittelecht heißt, dass ein Material die Anforderungen an Lebensmittelkontakt erfüllt; den Nachweis führt die Konformitätserklärung des Herstellers.
Lebensmittelecht nachschlagenKorrosion ist die Zersetzung von Metall, beim Stahlkanister das wichtigste Ausschlusskriterium für die Weiterverwendung.
Korrosion nachschlagenPermeation ist das Durchwandern flüchtiger Stoffe durch die Kunststoffwand; Fluorierung und Barriereschichten bremsen es.
Permeation nachschlagenDie Konformitätserklärung des Herstellers weist nach, dass ein Behälter die Anforderungen an den Lebensmittelkontakt erfüllt.
Konformitätserklärung nachschlagenDer Ausgießer ist das aufsetzbare Rohr, über das der Inhalt kontrolliert in den Tank geleitet wird.
Ausgießer nachschlagenEine Kanisterhalterung fixiert den Behälter an einem festen Platz, meist aus Metall und mit Spannverschluss.
Kanisterhalterung nachschlagenDas Nennvolumen ist die nominelle Füllmenge eines Kanisters, etwa 5, 10 oder 20 Liter.
Nennvolumen nachschlagenEin Weithalskanister hat eine große Einfüllöffnung, bei Wasserkanistern häufig mit dem Gewindemaß DIN 96.
Weithalskanister nachschlagenEin Ablasshahn ist ein Auslaufventil am Wasserkanister, über das sich Wasser entnehmen lässt, ohne den Behälter anzuheben.
Ablasshahn nachschlagenEin Ansaugsystem mit Schlauch, das den Inhalt fördert, ohne dass der Kanister gekippt werden muss.
Kanisterpumpe nachschlagenDer Dichtring im Verschluss ist ein Verschleißteil und bei den meisten Herstellern einzeln erhältlich.
Ersatzdichtung nachschlagen