Kurz erklärt: Winterdiesel ist Dieselkraftstoff, der für tiefere Temperaturen ausgelegt ist als die Sommerware.

Warum es die Unterscheidung gibt

Diesel enthält Bestandteile, die bei Kälte ausflocken und Filter und Leitungen verstopfen können. Deshalb wird die Ware saisonal angepasst, damit sie auch bei Minusgraden fließfähig bleibt. Der ADAC beschreibt, ab wann mit Problemen zu rechnen ist und was dann hilft.

Die Umstellung erfolgt schrittweise über die kalte Jahreszeit hinweg, nicht an einem festen Stichtag.

Folgen für den Reservekanister

Ein im Sommer befüllter Kanister enthält Sommerware. Steht er über den Winter im unbeheizten Schuppen und wird im Ernstfall gebraucht, kann genau dann der ungünstigste Fall eintreten.

Wer einen Diesel-Vorrat über die Saison hält, plant das Datum der Befüllung mit ein – und beachtet, dass der Biodieselanteil zusätzlich Wasser anziehen kann.

Quellen zu diesem Beitrag

Für die Angaben in diesem Beitrag wurden die folgenden Stellen und Unterlagen herangezogen. Bei Änderungen gilt die jeweils aktuelle Fassung der Originalquelle.

  1. Winterdiesel: Wann gefriert Diesel? Und was ist dann zu tun?ADACWinterdiesel in Deutschland, Kältetauglichkeit, Sommerdiesel-Restmengen, Additive und Vorratsbehälter
  2. § 4 10. BImSchV – Anforderungen an Diesel B7, B10 und XTLBundesministerium der Justiz / Gesetze im InternetNormbezug für B7, B10 und paraffinischen Dieselkraftstoff XTL in Deutschland